Tag Archives: Buchrezension

Rezension: Dieser Mensch war ich

Wenn berühmte Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sterben, findet man vielfach einen Nachruf in den Zeitungen. Doch was, wenn es für jeden Sterbenden einen Nachruf geben würde? Was, wenn die Sterbenden diesen Nachruf kurz vor ihrem Tod selbst verfassen würden? Was dann wäre, beantwortet das Buch „Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben“ von Christiane zu Salm auf eine einfühlsame und doch auch sehr humorvolle Art und Weise.

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Rezension: Schwarz steht mir einfach nicht

Wenn die Welt nicht mehr dieselbe ist, wenn ein einziger Moment das Leben einer ganzer Familie aus den Fugen wirft. Was dann passiert, beschreibt die Autorin Anja Lauckner auf eine einmalige und fesselnde Art und Weise. In ihrem Buch „Schwarz steht mir einfach nicht“ verarbeitet Sie emotional und doch auch sachlich was passiert, wenn beim eigenen Mann plötzlich Magenkrebs diagnostiziert wird und man weiß, dass er sterben wird. Sie schreibt ein Buch über die Liebe – und den Tod.

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Rezension: Erfülltes Leben – würdiges Sterben

Elisabeth Kübler-Ross war eine der bedeutendsten Sterbeforscherinnen überhaupt. Ihr Buch „Erfülltes Leben – würdiges Sterben“ fasst die Erkenntnisse ihrer jahrzehntelanger Forschung zusammen. In den Niederschriften verschiedener Vorträge bringt sie dem Leser auf anschauliche und humorvolle Weise diese Erkenntnisse nahe. Sie erläutert, warum manche Menschen mehr und andere weniger Angst vorm Sterben haben und wie man ihnen ihre Angst nehmen kann. Sie erzählt von den Nahtod-Erfahrungen ihrer Patienten und nimmt dem Leser somit auch ein Stück der eigenen ureigenen Ängste. Besonders die Patientenbeispiele verdeutlichen, wie besonders die Arbeit der Autorin war und welch wichtigen Dienst sie an der Menschheit geleistet hat.

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Rezension: Gott, du kannst ein Arsch sein

Stefanie ist gerade 16 Jahre geworden, als sie nach einer nicht abklingenden Erkältung aus heiterem Himmel die Diagnose bekommt: Krebs! Im einen Moment hat sie ihr ganzes Leben noch vor sich, im nächsten Moment ist dieses Leben noch acht bis zwölf Monate. Am Ende werden es 296 Tage, in denen Stefanie kämpft, weint, lacht, wütend ist und doch immer stark bleibt. In ihrem Buch „Gott, du kannst ein Arsch sein, erzählt sie in einem Tagebuch von diesen letzten Tagen zwischen Krankenhaus, Therapien und Teenager-Gedanken und lässt den Leser teilhaben; bis zum Schluss.

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